Der Online Shop Lucky Bike hat beim Shop Usability Award 2019 in der Kategorie Freizeit, Hobby und Haustier gewonnen. Sergej Kosyrev, Leiter im Bereich E-Commerce und Online Marketing bei Lucky Bike, erzählt in einem Interview mehr über den Online Shop. 

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Erzähl uns doch etwas über den Lucky Bike Onlineshop. Seit wann gibt es Euch schon und was verkauft Ihr genau?

Den Onlineshop gibt es bereits seit 2006 mit dem Schwerpunkt Fahrräder. Für viele Kunden ist die Webseite die erste Anlaufstelle vor dem Besuch der Filiale. Hier informieren sich die Kunden über das Sortiment und den Bestand in den Filialen. Bei der steigenden Anzahl der Online Bestellungen hat sich der Anteil der Filabholung (click & collect) zudem deutlich erhöht.

In der Sportbranche gibt es ja bekanntlich einen großen Wettbewerb. Wie hebt Ihr Euch von diesem ab bzw. was macht Euren Shop so besonders? 

Ich denke es ist die Optik des Shops, die eine gewisse Leichtigkeit und Zugänglichkeit bietet und dem Kunden ein gutes Gefühl vermittelt. Bei der Bedienung insbesondere mobile haben wir dennoch einiges aufzuholen.

Welche Zielgruppe soll primär mit Eurem Shop angesprochen werden? Sprecht Ihr nur die Profisportler an oder auch die große Masse?

Eher die breite Masse von absoluten Fahranfänger bis zum sportiven Fahrer. Die Nerds und Profis auch die Schrauber sind bei uns weniger vertreten.

Was spricht für den Onlinekauf von Fahrrädern? Sollten diese vor dem Kauf nicht erstmal getestet werden?

Online oder Offline ist letztendlich egal. Wir wollen dem Kunden über alle Kanäle hinweg das beste Erlebnis bieten. Offline testen und online kaufen ist eine der vielen Möglichkeiten.
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Welches Shopsystem verwendet Ihr und wieso habt Ihr Euch dafür entschieden?

Wir setzen OXID ein und werden dieses mit dem Relaunch 2020 weiter ausbauen. Da wir kein Tech-unternehmen sind ist die Technologie für uns als solche zweitrangig. Hier setzten wir auf Erfahrung und starke Partner.

Wie begegnet Ihr dem aktuell immer schneller werdenden Shift hin zu Mobile Commerce?

Wir sind sehr neugierig und offen für die Entwicklungen. Versuchen dabei gelassen zu bleiben und aus Kundensicht die Relevanz abzuschätzen und iterativ zu testen.

Eine abschließende Frage an Euch. Vor welchen E-Commerce Herausforderungen steht ihr für die kommenden drei Jahre?

Es sind jene, die wir jetzt noch nicht kennen. Auf die wir schnell und flexibel regieren müssen. Daher ist die Entwicklung und der Aufbau von gesunden Strukturen und Prozessen gestützt auf einer klaren Vision und Mission essenziell für uns.
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