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100% Originalität

GO IN ist neuartig, kreativ und abwechslungsreich

Das internationale Unternehmen GO IN beliefert seit 45 Jahren Profi-Mobiliar für den Innen- und Außenbereich. Von einem damals kleinem Laden für Wohnaccessoires in München, hat GO IN sich zum beliebten Einrichtungspartner von Gastronomie und Hotellerie gewandelt.

Mit einem neuen innovativen Online-Shop startete GO IN im Februar 2018 neu durch. Der jüngste Relaunch sorgte gleich für einen Sieg als Bester B2B Hersteller Shop beim Shop Usability Award 2018. Wir wollten von Stefan Leonhardt, Director Marketing & Sales wissen, was sich grundlegend geändert hat.

GO IN hat ja bereits 2015 den Kategoriesieg B2B mitgenommen. Damals eine kleine Sensation, weil der Shop nicht mobilefähig war, aber sonst extrem gut. Mobile habt ihr nun nachgeholt, oder? Was ist seit 2015 so passiert?

Kurz gesagt: Sehr viel…! Wir haben gleichzeitig unser ERP, PIM und CRM neu aufgebaut und damit auch die gesamte Artikelstruktur verändert. Somit waren wir fast gezwungen nochmal einen kompletten Relaunch durchzuführen. Die angenehme Seite war, dass wir damit nicht nur auf alle mobilen Endgeräte optimiert haben, sondern auch an zusätzlichen Features und Usability eine Schippe draufgelegt haben.

GO IN scheint ja extrem komplex zu sein... wie geht Ihr mit dieser Vielfalt und Komplexität um, wie eure Kunden?

Unsere Produkte lassen sich nahezu an allen Bauteilen konfigurieren. Verschiedene Materialien, Farben, Stoffe etc. So wird aus einem einfachen Stuhl ein sehr komplexes Produkt, teilweise mit über einer Million möglichen Varianten. Um den Kunden nicht zu überfordern, haben wir im Shop zwei Kommunikationsebenen implementiert. In der ersten Ebene (Listing und Detailpage) zeigen wir vorgefertigte Produktrepräsentanten, also quasi „beliebte Varianten“. Wenn dem Kunden hier nichts gefällt, kann er weiter konfigurieren. Das ist dann die zweite Ebene. So kriegt es jeder so individuell wie gewünscht.

War das mit Shopware einfach umzusetzen oder habt ihr das System an den Rand der technischen Möglichkeiten gebracht?

Shopware bietet nahezu alles was wir brauchen. Einige Anpassungen brauchen wir natürlich um das B2B Setup abzubilden und die Schnittstellen anzubinden. Der Konfigurator ist eine separate Applikation die von unserem ERP gespeist wird. So vermeiden wir unterschiedliche Datenstände. Auf Shopebene haben wir dann das Konfiguratorergebnis wieder mit den Repräsentanten verknüpft, z.B. für die X-selling Empfehlungen. Das hat alles unsere Agentur Das ist Web umgesetzt-und dabei haben sie einen sehr guten Job gemacht!

Im Blog Exciting Commerce wird ja häufig propagiert, dass die Softwarelösungen das Hauptproblem im deutschen e-Commerce sind und neue Anbieter hermüssen. Ist das nachvollziehbar?

Für uns nicht. Wir müssen unsere Spezialitäten immer anpassen und brauchen daher eine Lösung, die den Kaufprozess nach unseren Vorstellungen bestmöglich abbildet. Dem kommt Shopware sehr nahe. Den größten Nachholbedarf sehe ich generell in den B2B-spezifischen Bedürfnissen und der Internationalisierung. Wir haben derzeit 12 Ländershops im Einsatz und haben Kunden mit sehr vielen unterschiedlichen Ansprechpartnern die auf den gleichen Account zugreifen müssen. Das könnte noch besser abgebildet werden. Und zwar in Kombination mit einem exzellenten B2C Frontend. So viel zu meiner Wunschliste. ;-)

Ihr arbeitet seit Jahren mit der excellent agency Dasistweb zusammen. Wie kann man sich die Zusammenarbeit vorstellen? Gehört euch inzwischen schon eine eigene Abteilung, gibt es fixe Projektteams?

Leider gehört uns noch nicht eine eigene Abteilung….:), aber wir arbeiten für die verschiedenen Projektteile mit den jeweiligen Spezialisten im DIWTeam zusammen. So hat sich quasi das Projektteam geformt. Das funktioniert sehr gut. Aber wir sind auch nicht der einzige Kunde, insofern muss man sich mit den Timelines natürlich arrangieren.

Jede Agentur will ja agil arbeiten, häufig endet das im Chaos und Projekte dauern endlos lang. Wie organisiert ihr mit Dasistweb die kontinuierliche Weiterentwicklung?

Wir spezifizieren alle Features und definieren für den Livegang einen Mindeststandard. Alle anderen Projektteile werden separat beplant. Kurzfristiges Bugfixing läuft separat. Die Liste ist lang und unsere Ideen kommen teilweise schneller als wir sie abarbeiten können. Insofern müssen wir uns manchmal gedulden, auch wenn´s schwer fällt.

Was sind die nächsten Großen Themen, die Ihr angeht? Ist Voice eigentlich ein Thema?

Wir haben in unserem Konfigurator ein Live-Rendering der Bilder angebunden. Die Grunddaten sind 3D Modelle. Diese können wir in Raumplanungen übergeben, konfigurieren und bald auch um den Kreis zu schließen in den Warenkorb übergeben. Ein absolutes Top Feature, das bald funktionieren wird. Voice ist für unsere Kunden noch kein Thema, dafür sind wir vermutlich noch zu komplex.